Freimaurer BLOG – Wissen, Symbole und Rituale

Mein Name ist Sascha und ich bin Freimaurer aus Hamburg. Erfahre hier mehr über unsere Werte, Traditionen und Geheimnisse

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Mein Name ist Sascha und ich bin Freimaurer aus Hamburg. Erfahre hier mehr über unsere Werte, Traditionen und Geheimnisse

Beschäftigen sich Freimaurer mit dem Tod?

Der Tod gehört zum Leben – auch für uns Freimaurer.
Er wird nicht verdrängt, sondern bewusst in unser Denken und Fühlen einbezogen.


Vergänglichkeit als Teil der Arbeit

Schon bei der Aufnahme eines neuen Bruders erscheint ein Symbol der Vergänglichkeit. Es mahnt uns: Unser Leben ist endlich.
Im Laufe des freimaurerischen Weges tauchen diese Zeichen immer wieder auf – nicht um zu ängstigen, sondern um uns zu erinnern, achtsam zu leben.

Wir sehen uns als Gäste auf dieser Erde, mit einer Aufgabe, aber ohne Besitzanspruch auf Zeit oder Ewigkeit.


Der Tod als Übergang

Wenn einer von uns stirbt, versammeln wir uns in einer Trauerloge.
Dort gedenken wir dem Bruder – in Stille, mit Respekt, in Ritualen, die den Übergang würdevoll rahmen.

In unserer Symbolik heißt es, der Bruder sei „zu höherer Arbeit“ in den „Ewigen Osten“ gerufen worden.
Das ist kein Dogma – sondern eine poetische Umschreibung des Unaussprechlichen.


Keine Dogmen, aber Hoffnung

Über konkrete Jenseitsvorstellungen gibt es bei uns keine einheitliche Lehre.
Was danach kommt, bleibt jedem selbst überlassen – in seinem Glauben, seinem Zweifel, seinem Hoffen.

Aber eines gilt:
Wir fürchten den Tod nicht.
Denn wir lernen, mit ihm zu leben – und durch ihn bewusster zu handeln, zu fühlen, zu bauen.

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