Kann ein Parteipolitiker einen Vortrag in der Loge halten?
Grundsätzlich ja – ein Parteipolitiker darf in einer Loge sprechen, sofern das Thema überparteilich und im Geiste der Freimaurerei gehalten ist.
Unsere Arbeit lebt vom Austausch mit der Gesellschaft – aber nicht von politischen Meinungsäußerungen im Sinne eines Wahlkampfs oder parteilicher Positionierung.
Worüber ein Politiker sprechen darf
Willkommen sind Vorträge, die sich mit menschlichen, sozialen, kulturellen oder karitativen Themen beschäftigen – also mit Fragen, die das Gemeinwohl betreffen und zur Reflexion anregen. Dabei spielt die persönliche Zugehörigkeit des Vortragenden zu einer Partei keine Rolle, solange er diese nicht in den Mittelpunkt stellt.
Wir schätzen Impulse, die Orientierung bieten, aber keine Gesinnung propagieren.
Was nicht in die Loge gehört
Nicht erlaubt ist, dass ein Parteipolitiker die Loge als Plattform für seine spezifische politische Agenda nutzt.
Die Loge ist kein Raum für Parteipolitik – sondern ein Ort geistiger Offenheit, der gerade davon lebt, über dem Lagerdenken zu stehen.
Als Freimaurer vertreten wir die freie Meinungsbildung – aber nicht parteiliche Interessen. Darin liegt die Unterscheidung.