Hat die Freimaurerei Zukunft?
NEIN – Wenn wir unsere Wurzeln vergessen
Die Freimaurerei wird keine Zukunft haben…
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wenn jede Zukunftsgestaltung ohne Blick in die Vergangenheit beginnt. Wer seine Wurzeln leugnet, zerstört seine Identität.
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wenn Rituale nur noch als billiges Schauspiel gelten und ihre Symbolik auf das Niveau flacher Werbespots reduziert wird.
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wenn die Stille der Tempelarbeit – einst Quelle innerer Sammlung – nicht mehr zur persönlichen Kräftigung beiträgt.
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wenn keine Verbindung mehr zwischen den Generationen gelingt. Haben sich Alt und Jung wirklich nichts mehr zu sagen?
VIELLEICHT – Wenn wir uns neu verständigen
Die Freimaurerei könnte eine Zukunft haben…
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wenn Begeisterung nicht als Missionierung, sondern als Einladung verstanden wird.
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wenn ihre ethischen Grundwerte als zeitloses Fundament moderner Gesellschaften anerkannt werden.
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wenn das sogenannte „Geheimnis“ der Freimaurerei nicht als Bedrohung, sondern als individueller Rückzugsraum gewürdigt wird.
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wenn sich die Bruderschaft neuen Fragen öffnet:
Wie viel Offenheit ist möglich, ohne den inneren Kern zu verlieren?
Wie begegnen wir Verschwörungsmythen?
Wie gestalten wir digitale Räume ohne Entzauberung?
JA – Wenn wir Menschen finden, die bereit sind
Die Freimaurerei hat eine Zukunft…
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wenn Menschen bereit sind, ihr Umfeld menschlicher zu gestalten – und dazu bei sich selbst anfangen.
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wenn Toleranz nicht als Floskel, sondern als täglich neu zu prüfende Haltung gelebt wird.
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wenn Denken, Mitgefühl und solidarisches Handeln über Gleichgültigkeit und Egoismus triumphieren.
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wenn Brüder mit Lebenserfahrung offen gegenüber der Jugend bleiben – und junge Menschen mit Mut zur Tiefe in den Bund treten.
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wenn Freimaurerei zeigt, dass sie interkulturell anschlussfähig ist und ihre Werte weltweit Gültigkeit behalten.